Im Rahmen der Studie „Digital Value 2018 – der Beitrag der Digitalisierung zur Wertschöpfung“ hat das Marktforschungsinstitut Krämer im Auftrag von Horváth & Partners über 200 Top-Entscheider befragt. Im Zentrum der Studie steht die Frage, inwieweit die zunehmende Digitalisierung die Wertschöpfung von Unternehmen beeinflusst. Die Befragten kamen aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 250 Mio. Euro. Diese branchenübergreifende Studie wurde 2017 durchgeführt, nun liegen die Ergebnisse vor (siehe Infografik weiter unten). Wir fassen die Kernaussagen in unserem Blogbeitrag zusammen.

Als Lösungspartner für datenzentrierte Fragestellungen befassen wir uns bei PRODATO gezielt mit den Herausforderungen, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung in und zwischen Unternehmen ergeben.

Vorteile, die sich Unternehmen von der Digitalisierung erwarten

Allen voran erwarten Unternehmen eine Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Situation. 60% gehen von einer Umsatzsteigerung aus, 55% von Produktivitätsgewinnen und noch 53% von einer Verbesserung der Kostenposition. Die Hälfte der befragten Unternehmen verbinden mit der Digitalisierung Qualitätssteigerungen: Neue Informationsgewinnung, Serviceoptimierung etc.

Obwohl mit 43% Zustimmung die Etablierung neuer Verkaufs- und Distributionskanäle betont wird, spielen der Studie nach die Erschließung neuer Kunden und Märke sowie der Ausbau kundenspezifischer Produktangebote für Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle (jeweils nur ca. 30% Zustimmung). Das gilt ebenso für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Dazu passt das Ergebnis, dass bislang nur weniger als die Hälfte der Unternehmen aufgrund der Digitalisierung ihr Geschäftsmodell angepasst haben.

Die Anpassung der Geschäftsmodelle steht noch am Anfang

Nur 44% der Unternehmen konnten bestätigen, dass sich mit der Digitalisierung ihre Wertschöpfungskette verändert hat. Damit ist das Zusammenwirken der inner- und zwischenbetrieblichen Transaktionen zu verstehen, mit denen Unternehmen ihre Güter und Leistungen entwickeln, herstellen und vertreiben. Auch das Erlösmodell hat sich nur bei 43% der Unternehmen verändert. Das heißt, dass bei über der Hälfte der Unternehmen die Art der Leistungserbringung und deren Monetisierung trotz Digitalisierung unverändert ist.

Digitalisierung als Chance zur Produktivitätssteigerung

Unternehmen, die Maßnahmen der Digitalisierung ergriffen haben, stellen in verschiedenen Bereichen eine Steigerung der Produktivität fest. Im Vertrieb und im Bereich Finanzen & Controlling ist das bei ca. 30% der Unternehmen der Fall, in der Produktion bei 40%. Die größten Produktivitätssteigerungen ließen sich in der Informationsverarbeitung / Informationstechnologie (IT) und in der Logistik (Supply Chain Management) erkennen.

Quelle: Horváth & Partners

Lösungen für datenzentrierte Fragestellungen

Die Digitalisierung wird weiter voranschreiten und wird das Umfeld, in dem Unternehmen tätig sind, weiter verändern. Dazu gehört auch, dass die Herausforderungen im Datenmanagement steigen werden. Je mehr digitalisiert wird, desto mehr und vielfältig laufen Daten in Unternehmen zusammen, die angemessen verarbeitet und sinnvoll genutzt werden sollten. Sprechen Sie uns an.